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aus und klopfte Fidèle auf den Kopf, indem er traurig murmelte:
„Vergeblich ſind wir alſo hierher gekommen; vergeblich haben wir gehofft und uns darauf gefreut, wir würden einmal die Schuld unſerer Dankbarkeit einigermaßen bezahlen können.— Komm, Fidèle, laß uns gehen, wir haben nichts mehr hier zu thun.“
„Nicht vergeblich biſt Du hierhergekommen,“ fiel Charlotte ein;„denn welche Geſtalt auch mein Schick⸗ ſal annimmt, welches Unglück und Leiden auf mein Loos fallen mag, ſo wird das Andenken an deine Erkenntlichkeit mir folgen und gleich einem freund⸗ lichen Stern mich darauf hinweiſen, daß die unbe⸗ deutendſte unſerer guten Thaten ihre Belohnung findet.— Habe Dank für dieſe Erinnerung.“
Charlotte reichte dem Savoyarden die Hand, welche derſelbe mit dem Ausdruck der größten Ehr⸗ erbietung faßte.
„Und nun kehre nach Savoyen zurück,“ fuhr ſie fort,„und lebe glücklich daſelbſt.— Wir wollen hoffen und glauben, daß die Stürme, welche jetzt Frankreich bedrohen, dieſem und uns Allen zum Nutzen gereichen werden.“
„Mag ſeyn,“ entgegnete der Savoyarde;„aber nach meinem Heimathlande geht jetzt mein Weg nicht; er führt nach Frankreich.— Sie bleiben in Frankreich
— nun wohl, ich bleibe dann in Paris. Eine Ahnung
ſagt mir, daß ich Sie dort wiederſehe.“ Fidole lockend, welcher nur mit Widerſtreben dem Rufe gehorchte, entfernte ſich der Savoyarde.
Charlotte ſetzte ſich wieder an dem Brunnen


