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Wohlthat erkenntlich bleiben würden,“ äußerte eine klare Stimme ganz in der Nähe von Charlotte.
Sie war ſo ſehr damit beſchäftigt geweſen, die Liebkoſungen des Hundes zu erwiedern, daß ſie nicht bemerkte, wie ſein Herr, jetzt nicht mehr ein Knabe, ſondern ein Jüngling, in den Hof getreten war.
Charlotte ſah auf, lächelte dem Savoyarden zu und begrüßte ihn freundlich mit den Worten:
„Es macht mir wirklich Freude, noch einmal dich und Fidele zu ſehen.“— Wieder ſtreichelte ſie den Hund.—
„Seyd ihr ſchon lang in Caen?“
„Nein, ich bin heute angekommen und gehe morgen wieder fort. Jetzt, nachdem ich Sie gefunden, die ich ſuchte, habe ich nichts weiter hier zu thun.“
„Haſt Du mich geſucht?“ fragte Charlotte, in⸗
dem ſie verwundert den Jüngling anſah. O
„d. „Und aus welchem Grunde?“
„Ach, Mademoiſelle, um einmal mit etwas an⸗ derem, als bloßen Worten Ihnen für Ihre Freund⸗ kichkeit gegen den armen Savoyarden und ſeinen Hund zu danken. Ich habe Ihnen etwas zu ſagen, Sie um etwas zu bitten; wollen Sie mich gütig an⸗
hören?“
Der Jüngling ſah ganz verlegen aus. Das Aeußere von Charlotte imponirte ihm ſo ſehr, daß er ſich völlig außer Faſſung gebracht fühlte.
Das junge Mädchen verſicherte, daß ſie ihn
gern anhören würde, und forderte ihn auf, ohne
Furcht zu reden.


