Teil eines Werkes 
5. Band (1865) Pauline / von Marie Sophie Schwartz ; aus dem Schwedischen von Dr. Otto gen. Reventlow
Entstehung
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Gruppen von Sprechenden ſtanden hie und da auf der Straße, an welcher das alte Haus gelegen war.

Ohne jedoch denſelben einige Aufmerkſamkeit zu ſchenken, wanderte ein junger Savoyarde die Straße entlang.

Er ging mit bekümmerter Miene dahin, ohne ſcheinbar von den Worten, welche an ſeine Ohren ſchlugen, irgend angeregt zu werden.

Was ging es ihn an, daß das Pariſer Volk die Baſtille eingenommen? Er hatte weder Gutes noch Schlimmes davon gehabt; wenn er nur den Kram, den er in ſeinem Kaſten mit ſich führte, ver⸗ kaufen konnte, ſo fragte er wenig nach dem Uebrigen. So ſah er aus, während er ſeines Wegs ging, be⸗ gleitet von einem häßlichen, zottigen Hunde, welcher mißtrauiſche Blicke rechts⸗ und linkshin warf.

Der Savoyarde betrachtete ſich die Gebäude, während er ein Lied ſeines Heimathlandes pfiff und dazwiſchen, was er zu verkaufen hatte, ausrief.

Der Hund und der Jüngling hatten ſich auf ſolche Weiſe dem alten Hauſe genähert.

Der letztere blieb ſtehen und warf einen forſchen⸗ den Blick um ſich.

Er wandte ſich gegen eine Frau, welche heran⸗ kam, in der Abſicht, eine Frage an ſie zu richten; aber in demſelben Augenblick ſtürzte ſein Begleiter

laut bellend und mit dem Schwarze wedelnd durch

die halb offene Thüre und in den Hof.

Sein Herr eilte ihm nach, ohne die beabſichtigte

Frage zu thun, indem er für ſich murmelte: Fidole hat ſie endlich gefunden.