Teil eines Werkes 
5. Band (1865) Pauline / von Marie Sophie Schwartz ; aus dem Schwedischen von Dr. Otto gen. Reventlow
Entstehung
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Godard ſeine Frau mit ſich nach Hauſe. Ich hoffe jedoch, daß er in Folge dieſes Briefs von Perſonen empfangen werden ſoll, welche ihn auf immer von meiner armen Pauline trennen. Haſt Du mich ver⸗ ſtanden?

Ich habe verſtanden, daß dieſer Brief ſo ſchnell als möglich in die Hände des Maire kommen, und daß ich morgen vor Sonnenaufgang wieder zurück ſeyn ſoll.

Aber Niemand hier auf dem Hofe darf Kunde von deiner Reiſe erhalten.

Gut.

Baptit nahm ein Pferd aus dem Stoll und

machte ſich in aller Stille auf den Weg.

IW.

Er war ganz richtig am folgenden Morgen zurück, konnte aber unmöglich dazu gebracht werden, bei der Unterzeichnung des Ehekontrakts gegenwärtig zu ſeyn.

Stolz wie ein Eroberer, welcher nach einem ge⸗ wonnenen Siege heimkehrt, führte Godard ſeine junge, bleiche Frau durch das Dorf und ſeinem Hauſe zu.

Die Dorfbewohner folgten ihm mit einem eigen⸗ thümlichen Ausdruck in ihren Blicken. Einer oder der Andere rief dem Bräutigam zu:

Glück zu, Vater Godard, wenn Sie heimkom⸗

men, wartet Ihrer eine große Ueberraſchung; ſehen Sie zu, daß dieſelbe Sie nicht den Kopf koſtet!