Teil eines Werkes 
5. Band (1865) Pauline / von Marie Sophie Schwartz ; aus dem Schwedischen von Dr. Otto gen. Reventlow
Entstehung
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iſt es nicht der Mühe werth, an ſie zu denken. Kommen Sie alſo im nächſten Jahre wieder, und ich will dann ſehen, was ich Ihnen für eine Antwort geben kann.

Mutter Tourlé, Sie wollen um die Sache ſo herumtommen/ aber hůten Sie ſich davor. Ich kann ein braver Freund, aber auch ein gefährlicher Feind ſeyn, beſonders jetzt, da ein Wort über Leben und Tod entſcheiden mag. Ich ſage darum: das Mädchen wird mein, oder Sie und jene ſollen mir dieſe Ver⸗ ſchmähung theuer bezahlen.

Ich gedenke das Mädchen zu behalten, bis ſie ſiebzehn Jahre alt iſt, habe ich geſagt, und damit Punktum, antwortete Mutter Tourlé etwas geärgert. In einem Jahre ſollen Sie eine beſtimmte Antwort erhalten.

Mutter Tourlé erhob ſich und Godard folgte ihrem Beiſpiel.

It dieß Ihr letztes Wort?

So hören Sie auch das meinige. Ich gebe Ihnen vierzehn Tage Bedenkzeit. Schenken Sie mir nach dieſer Friſt nicht die Hand des Mädchens, ſo ſollen Sie von mir hören, und zwar auf eine furcht⸗ bare Weiſe.

Mit dieſen Worten entfernte er ſich. Als Pauline zu ihrer Großmutter wieder in das

Zimmer trat, bekam ſie zum erſten Mal in ihrem Leben änen jehr ſcharfen Verweis zu hören, und zwar 3

darum, daß dieſelbe zur Zeit ihrer Abweehe im Dorfe war.