heit manches minder ehrenvolle Geſchichtchen zu er⸗
zählen, und dieß bewirkte, daß man ihm ganz in der
Stille alles mögliche Schlechte nachſagte.
Er lebte viel für ſich ſelbſt und verließ ſelten
ſein Haus; es war ſomit etwas höchſt Ungewöhnliches,
ihn täglich außerhalb des Bereichs davon zu finden. ₰ Die Urſache davon war, daß ein ungünſtiges
Geſchick denſelben Pauline in den Weg geführt hatte. Er war von ihrer Schönheit worden
und hatte für die„liebliche Roſe des Thales“, wie
ſie genannt wurde, eine heftige Leidenſchaft gefaßt,
welche bei ihm den Wunſch erzeugte, in den Beſitz
des jungen Mädchens zu gelangen.
Er war reich; warum ſollte es ihm alſo un⸗ möglich ſein, für ſein Geld ſich eine ſchöne Frau zu erkaufen.
Es erſchien allerdings richtig, daß er für abſchreckend häßlich galt, daß er alt und nichts weniger als beliebt war; aber ſollte wohl eine Frau, wie Mutter Tourlé, allgemein für praktiſch und klug angeſehen, ſich an ſolchen Kleinigkeiten ſtoßen? Ganz gewiß war ſie ge⸗ neigt, nur ſeinen Reichthum in Betracht zu ziehen. Genug, Pierre Godard dachte Pauline das trau⸗ ₰ rige Schickſal zu, ſeine Frau zu werden.
1.
Eines Abends in der Mitte des Auguſts kam Wit Tourlé von Paris zurück.


