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Geſinnungen zu erforſchen, hoͤrte aber uͤberall das Geſchrei:»keinen Frieden, ohne unſre Kir⸗ chen!« Ravanel ließ den Generalmarſch ſchla⸗ gen und die Truppen aufbrechen. Vergebens ſuchte Cavalier es zu hintertreiben. Die bei⸗ den Anfuͤhrer geriethen ſo hart an einander, daß ſie die Muͤndung ihrer Piſtolen auf ſich richteten und nur durch das Dazwiſchentreten des Propheten Moſes abgehalten wurden, ſich todt zu ſchießen. Cavalier's Bemuͤhungen, ſeine Leute zu gewinnen, blieben fruchtlos, er mußte allein nach Cardet gehen und dem Marſchall den uͤbeln Erfolg ſeiner Bemuͤhungen melden. Mit Rolland hatte er einen aͤhnlichen Auftritt; Dieſer benutzte den Waffenſtillſtand nur, um frei mit ſeinen Leuten in den Cevennen umher zu ziehen, ohne an einen endlichen Frieden fuͤr ſich und die Seinen zu denken. Cavalier ging zu ihm und machte ihm Vorſtellungen, die Jener nur mit Vorwuͤrfen beantwortete, und von keinem Frieden ohne Gewiſſensfreiheit hoͤren wollte.
Der Krieg war auf dem Punkte wieder aus⸗ zubrechen. Die Neubekehrten boten dem Mar⸗ ſchall nochmals ihre Dienſte an, und der Baron Aigaliers beredete Rolland, ebenfalls in Unter⸗ handlungen zu treten.
Es geſchah, und er bekam ſehr vortheilhafte Bedingungen ſowohl fuͤr ſich, als fuͤr die Ca⸗


