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Die Antwort vom Hofe kam bald. Die mehrſten Foderungen Cavalier's wurden zuge⸗ ſtanden, nur, wie man vorher ſehen konnte, nicht die Gewiſſensfreiheit. Cavalier erhielt ein Oberſten⸗Patent und die Befugniß, alle Stel⸗ len ſeines Regiments, welches in Spanien die⸗ nen ſollte, ſelbſt zu beſetzen; uͤberdies ward ihm eine Penſion von 1200 Livres zugeſtanden. Cavalier war grade in Nimes, als dieſe Ant⸗ wort kam und ging nun ſogleich nach Calviſſon, dies ſeinen Leuten mitzutheilen und ſein Regi⸗ ment zu errichten.
Bis dahin hatte er ſeinen Freunden nichts von allen ſeinen Unterhandlungen geſagt, des⸗ halb war es jenen nicht zu verargen, wenn ſie glaubten, daß er ſein Beſtes dabei mehr als das ihrige bedacht habe, und es entſtand Miß⸗ trauen gegen ihn. Sobald er nach Calviſſon zuruͤckkam, erklaͤrte ihm Ravanel, welcher waͤh⸗ rend ſeiner Abweſenheit das Commando gefuͤhrt, daß er und alle oberen Officiere die Mitthei⸗ lung der Unterhandlungen und ihres Erfolges verlangten. Cavalier fuhr auf und ſagte,»ſie wuͤrden koͤnigliche Uniform erhalten, um in Portugal zu dienen.« Ravanel, welcher die Erlangung der Gewiſſensfreiheit erwartet hatte, ſchalt Cavalier einen nichtswuͤrdigen Verraͤther. Dieſer miſchte ſich unter ſeine Leute, um ihre


