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miſarden und ſogar fuͤr alle Proteſtanten. Das
erſte Zugeſtaͤndniß war, daß er unter denſel⸗.
ben Verhaͤltniſſen wie Cavalier ein Regiment haben ſollte, wobei ſie ſich Jeder einen Pre⸗ diger ihres Glaubens halten duͤrften. Die zweite war eine allgemeine Amneſtie, Befreiung der Gefangnen und Zuruͤckberufung der Ver⸗ bannten, nebſt dem Verſprechen, daß Koſten und Schaden des Krieges von Katholiken und Proteſtanten gleichmaͤßig getragen werden ſoll⸗ ten.
Aigaliers, Cavalier und Rolland verſuch⸗ ten nun auch Ravanel, deſſen Leute ſich mit denen von Rolland bei Leuzieres vereint hatten, zu gewinnen, allein vergebens; war er wirk⸗ lich ſchwaͤrmeriſcher geſinnt, oder verdroß es ihn, daß er kein Regiment bekommen habe. Genug, Cavalier hatte Muͤhe, ſich vor Nava⸗ nel's und ſeiner Truppen Zorn zu retten, Ba⸗ ron Aigaliers ward mißhandelt und Rolland freiwillig oder gezwungen gefangen zuruͤckbehal⸗ ten. Marſchall Villars verlor die Hoffnung, die Ruhe in Guͤte herzuſtellen; er fing an, die Feindſeligkeiten zu erneuen, und verbrannte, an der Spitze ſeines Heeres, das Dorf Carnoulet. Rolland ward im Schloſſe zu Prades uͤberfal⸗ len, rettete ſich nur eben im bloßen Hemde und der Marſchall, der ſich von ihm betrogen
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