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ſeyn werde, und daß er ſich mit einer gleichen Anzahl dort einfinden moͤge.
Dies geſchah den 4ten Mai 1704; Cava⸗ lier und Lalande gingen allein auf die Bruͤcke, waͤhrend ihre Begleitung zwei Flinkenſchuͤſſe weit von ihnen entfernt blieb. Sie unterhiel⸗ ten ſich uͤber zwei Stunden lang allein; als ſie ſich trennten, ſagte Cavalier den Seinen nichts uͤber den Erfolg ſeiner Unterredung, und druͤckt ſich in ſeinen Memoiren ſo uͤber ſein Benehmen aus:»Nach den erſten Begruͤßungen fragte mich Herr von Lalande, welche Bedingungen wir machten? Drei, erwiederte ich: 1. daß man Alle, welche um des Glaubens willen auf den Galeeren oder in den Gefaͤngniſſen ſich befin⸗ den, in Freiheit ſetze; 2. vollkommene Gewiſ⸗ ſensfreiheit, und 3. im Fall uns dieſe nicht ver⸗ goͤnnt wird, das Recht, das Land zu verlaſ⸗ ſen.« Lalande fragte, fuͤr wie viele Perſonen er dieſe Erlaubniß begehre? Cavalier nannte zehntauſend von jedem Alter und Geſchlechte. Dieſe Zahl ſchien Lalande ungeheuer; er ver⸗ ſprach jedoch, es dem Marſchall vorzuſtellen, und darauf trennten ſie ſich, ohne daß Etwas beſchloſſen ward. Tages darauf hatte Cavalier zu Saint Jean de Ceyrargues eine Unterredung mit dem Baron von Aigaliers, welche Dieſer
in ſeinen Memoiren folgendermaßen beſchreibt:
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