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es, und entfloh mit ihm, als ob ich einen ho⸗ hen Raub in Sicherheit bringen muͤßte.«
Ganz erſchoͤpft von der angreifenden Erzaͤh⸗ lung, hielt die Ungluͤckliche hier ein, und Eliſa⸗ beth fragte mit ihrer weichen, ſuͤßen Stimme, ob denn Niemand ſich Mariens in dieſem trau⸗ rigen Zuſtande angenommen haͤtte? Marie aber erwiederte, daß ſie abſichtlich allen Men⸗ ſchen ausgewichen ſei und in den Gebirgen um⸗ hergeirrt haͤtte.»Doch endlich,« fuhr ſie fort: yhoͤrte ich auf die Stimme des Herrn, die mir befahl, mein Leben zu friſten und ſeinem Dienſte zu weihen. Ich entſagte, dies ganz zu koͤnnen, meiner Familie, meinem Vermoͤgen, ja meinem Namen ſelbſt. Marie von Serxti verſchwand, und nur die große Marie, die Seherin des Herrn, lebt noch. Eine neue Laufbahn oͤffnete ſich mir, ich gehe feſten Schritts auf ihr fort; jeden Blick in die Vergangenheit ſuche ich zu vermeiden, und unverruͤckt mein Auge auf das Ziel zu richten, nach dem dies kranke Herz ſich ſehnt.«
Weinend verſicherte Eliſabeth ihrer Freun⸗


