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ſah ich, wenige Schritte von mir, den entſtell⸗ ten Leichnam des Abts von Cayla. Der An⸗ blick erregte mich bis zur Wuth und ich fuͤhlte eine unmenſchliche, ſuͤndliche Freude in mir. Eine alte Frau, deren Mitleid meine Verzweif⸗ lung mir erworben, nahm mich mit ſich und behielt mich mehrere Tage, die ich, krank am Geiſte, wie am Koͤrper, auf eine traurige Weiſe verlebte. Ich hatte nur einen Gedanken: ich wollte in den Wald von Ventalou, und endlich gelang es mir, der Aufmerkſamkeit meiner gut⸗ muͤthigen Wirthin zu entſchluͤpfen. Am fruͤhen Morgen ging ich fort; mehrere Landleute begeg⸗ neten mir, aber ſtill ſchritten ſie an mir vor⸗ uͤber, mein ſtierer Blick machte ſie wahrſchein⸗ lich fuͤrchten, ich ſei wahnſinnig. Nach langem Umherirren erreichte ich den Wald; ich fand die
Stelle, aber die geliebten Todten waren ver⸗
ſchwunden, und die Ausbruͤche meines Schmer⸗ zes waren heftiger, als jemals; ich warf mich zur Erde und wollte nicht wieder aufſtehen; doch ich entdeckte ein blutiges, mir nur zu be⸗ kanntes Kleid, und nun ſprang ich auf, ergriff


