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mit Stricken gebunden, auf einer ſteinernen Bank ſaß. Meine erſte Bewegung ſchmerzte mich ſo ſehr, daß ich laut aufſchrie; ein tiefer Seufzer antwortete meinem Klageruf, ich war alſo nicht allein, und ach! ich ſah die beiden Damen, die unſrer Flucht Gefaͤhrtinnen waren.
Ihr Anblick rief mir nach und nach Alles zu⸗
ruͤck und jener ſchreckensvolle Auftritt ſtellte ſich mir mit voller Lebendigkeit vor Augen. Meine Verzweiflung war graͤnzenlos; ihre Ausbruͤche ſchrecklich und ſuͤndlich; doch endlich wich dieſe Heftigkeit einer voͤlligen bis zur Stumpfheit ge⸗ henden Abſpannung, aus der mich ein immer ſtaͤrker werdender Laͤrm uͤber unſerm Gefaͤngniſſe erweckte. Das iſt Befreiung oder Tod, ſagte Frau von Sauve: laßt uns die Herzen zu Gott erheben; ich aber rief, daß ich nichts, als den Tod verlange. Da oͤffnete ſich die Thuͤr, Abraham Mazel erſchien und loͤſte meine Bande; dies aber ſchmerzte mich ſo, daß ich in Ohnmacht ſank, und von unſern Befreiern an die Luft getragen und unter einen Baum niedergelegt ward. Als ich die Augen oͤffnete,


