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Marie ſetzte ſich auf den Baumſtamm, auf dem die Graͤfin ſie zuerſt erblickt.
»Ja, mein Kind,« erwiederte ſie dann: »Gott hat Alles in dieſer Einſamkeit vereint, was ein beſcheidenes Herz wuͤnſchen kann, und wenn er, der Allmaͤchtige, unſerm Glauben Sieg verleiht, ſo denke ich, meine zagſ hier zu verbringen.&
Wie, hier allein! und Sie koͤnnten doch unter Ihren Bruͤdern gluͤcklich und geehrt le⸗ ben.« 4
»Ihre Geſellſchaft aber wuͤrde mich von der Betrachtung Gottes abziehen. 3
»Mein Geiſt hat nicht Kenntniß und Kraft genug, um die Heiligkeit zu faſſen, die Ihnen hilft, alle irdiſchen Verbindungen zu verachten,
und die Einſamkeit dem Umgange, mit wah⸗
ren Freunden ſogar, vorzuziehen. Immer al⸗ lein, immer in ſich ſelbſt verſchloſſen, wuͤrde nie der Wunſch bei Ihnen entſtehen, ſich einem
Weſen mitzutheilen, von dem Sie ſich geliebt
und anerkannt wuͤßten?«


