18.
Eines Morgens, als die arme Eliſabeth ganz in traurigen Gedanken verſunken war, fuͤhlte ſie e ſanft ſich umfaßt; ſie erſchrak, blickte auf und fand, daß es Marie war, die ſie theilneh⸗ mend betrachtete.
Ich gehe in das Thal, meine Liebe, wol⸗ len Sie mich begleitenke
„»Ach gern, gern,« rief Eliſabeth und cegte ſchleunig ihre Arbeit zur Seite.
Laͤnger als eine Woche hatte ſie in der un⸗ tevirdiſchen Grotte verlebt, ihre Augen konnten im erſten Augenblicke das helle Tageslicht nicht ertragen, doch blickte ſie bald mit freudiger Ruͤh⸗ rung auf die Blumen und Kraͤuter umher.
„O, wie herrlich iſt es, hier auf dem Ra⸗ ſen zu ſitzen und dies ſchoͤne, klare Waſſer an⸗ ſehen zu koͤnnen!«


