Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1830)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

168

Marie ſetzte eine Salbe auf den Tiſch und ſagte:»Das iſt fuͤr das wunde Bein des alten Suͤnders.«

Dann nahm ſie Eliſabeth bei der Hand und fuͤhrte ſie durch eine der Eingangsthuͤr gegen⸗ uͤber liegende Oeffnung, blieb aber ſtehen und ſagte: dich hoͤre Geraͤuſch— richtig, es ſind neue Ankoͤmmlinge, ſehen Sie dort den tiefen krummen Weg, er fuͤhrt in ein dem Orte, wo Sie herkamen, entgegengeſetztes Thal, von da⸗ her kommen die Freunde.«

Nach einigen Schritten bogen ſie um eine ſcharfe Felsecke und traten in den allgemeinen Verſammlungsſaal.

„Nehmt Fackeln, Schweſtern, leuchtet den Bruͤdern, die uns der Herr zufuͤhrt, und berei tet Euch, mit Ergebung zu hoͤren, was ſie fuͤr Nachrichten bringen, es ſeyen gute ode boͤſe.«

Die Frauen erhoben ſich, zuͤndeten die Fa⸗ ckeln an und leuchteten den Kameraden, die man nach einiger Weile, einen Verwundeten tragend, erblickte. 4