Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1830)
Entstehung
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Noch eine Weile verging, dann wurden langſam die Riegel geoͤffnet, und nun drangen der Hauptmann und ſein Gefolge ſchnell in das Haus, deſſen Inneres die Unordnung zeigte, welche die Furcht vor den Camiſarden verur⸗ ſacht hatte. In dem Vorhauſe ſtanden zitternd mehrere ſchlecht bewaffnete Bauern, waͤhrend die Frauen in einem kellerartigen Behaͤlter ver⸗ borgen waren.

»Wo iſt Fraͤulein Mauléon?« rief Poul.

»Im Keller, mein Hauptmann, aber ich fuͤrchte, ſie koͤmmt nicht lebendig von hier.«

Wirklich war Eliſabeth ſehr ſchwach, und als die Thuͤr geoͤffnet ward, ſah man ſie halb ohnmaͤchtig auf einem alten Stuhle von zwei Frauen unterſtuͤtzt, das Geſicht bleich, wie eine Leiche, und auf keine ihr gethane Frage Ant⸗ wort zu geben im Stande.

»Man bringe ſie zu Bett! man floͤße ihr warmen Wein ein,« rief Poul:»ſie darf nicht ſterben; ich muß ſie uͤbermorgen durchaus in Ni⸗ mes dem Herrn Intendanten uͤbergeben. Was findet ſich hier?« herrſchte er den Bauern zu.