Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1830)
Entstehung
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„Nichts! Niemand! allergnaͤdigſter Herr, wir haben keine Reformirte verborgen, wahr⸗ haftig, die kommen nicht zu uns, die wiſſen zu gut, wer wir ſind!« ſtotterte der Aelteſte der Angeredeten.

„ůPinſel!« erwiederte verdrießlich der Haupt⸗ mann:»wer fragt darnach? ich will wiſſen, was Ihr zu eſſen und zu trinken habt!«

„»Ach, Nichts! Nichts Ihr Gnaden Herr Obriſt! wir ſind arme Leute, und uͤberdies wa⸗ ren die Kreuzknaben vor drei Tagen erſt hier.«

»Wir wollen ſehen— geh' voran in den Keller, und finde ich dort wirklich nichts, ſo hat das Bloͤken der Schaafe mir doch verrathen, daß es wenigſtens nicht an friſchem Fleiſche zu fehlen braucht— und eſſen muͤſſen wir auf je⸗ den Fall.«

„Heiliger Jeſus,« ſagte der Bauer, und hob die Haͤnde gen Himmel:»was werdet Ihr davon haben? ein alter Bock und drei traͤchtige Schaafe iſt Alles, was wir beſitzen.«

Im Keller fanden ſich jedoch, trotz aller Verſicherungen vom Gegentheile, einige gute

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