3.
3„ — In immer ſteigendem Schmerze verging der Tag, nach Sauvalets Fortgange und ſchon war der gleich traurige Abend da.— „L' Hommond,« ſagte Graf Hugo zu dem weinenden Diener: dich habe geendet, fuͤr mich iſt bald Alles voruͤber, ich muß meine letzten Augenblicke nuͤtzlich anwenden. Wo biſt Du Eliſabeth?k „Hier, mein Vater, hier bei Ihnen,« ent⸗ gegnete die Aermſte, mit ſtroͤmenden Thraͤnen. Mit Blicken voll Liebe und Sorge betrach⸗ tete der Graf ſie ſchweigend einige Minuten, dann aber ſagte er: „Armes Kind, ich muß Dich verlaſſen; ach, Du bedarfſt vielen Muth Dich dieſer letz⸗ ten Trennung zu unterwerfen. Allein, ohne


