Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1830)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

19 c ren Stunde Eliſabeth und L⸗Hommond hier ganz allein waͤren. Doch der Graf blieb feſt. r.»Ich ſehe was Sie denken und fuͤrchten; u aber ſeyn Sie ruhig, ich werde bei Ihrer Ruͤck⸗ d kehr uͤbermorgen noch leben. Ja, Sauvalet, ich muß Sie noch einmal ſprechen, denn allzu⸗ n viel habe ich noch Ihnen zu ſagen.« Sauvalet ging, huͤllte ſich in ſeinen Man⸗ tel und ſchlief auf einem Haufen duͤrrer Blaͤt⸗ ter den geſunden Schlaf der Jugend. Mit An⸗ bruch des Tages ſtand er auf und erhob leiſe den Vorhang, wo das Lager des Kranken war. Tiefe Stille herrſchte da und L' Hommond, der neben dem Bette wachte, winkte beruhigend mit der Hand.»Gottlob, er ſchlaͤft ruhig,« fluͤ⸗ ſterte Sauvalet:»und ſo koͤnnen wir ihn mor⸗ gen von hier bringen.« Doch, ſagte er leiſe vor ſich hin, werde ich ſelbſt morgen noch le⸗ ben? ach! der Tod erndtet eben ſo ſicher auf dem Schlachtfelde, als auf dem Krankenbette. Wenig Augenblicke hernach war er mit ſei⸗ nen Begleitern auf dem Wege nach Guiſſac.