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überdem einen weiten, bis zur Erde herabfallenden Radmantel aus dünnem Gewebe, wodurch ihre eigent⸗ liche Toilette vollſtändig verdeckt war.
Der Poſthalter verſtand von der Unterhaltung der Beiden, während ſie das Gaſthaus verließen, nur, daß Aegidius ſich entſchuldigte, ſo ſpät eingetroffen zu ſein, aber er wäre unterwegs, ſehr gegen ſeinen Willen aufgehalten worden; er habe ſich darum auch telegraphiſch Poſtpferde an die letzte Bahnſtation be⸗ ſtellt, um noch rechtzeitig anzukommen.
Dieſes„noch rechtzeitig“ machte dem Poſthalter allerdings zu ſchaffen. Namentlich wenn er bedachte, daß der Bräutigam der Dame kurz vorher erſt weg⸗ gegangen und die Braut ſichtlich nur dieſes Weggehen abgewartet hatte, um dann mit Aegidius ſich zu ent⸗ fernen, demſelben Aegidius, der gerade„noch recht⸗ zeitig“ eingetroffen zu ſein erklärt hatte. Die Ge⸗ ſchichte war ſehr geheimnißvoll, das unterlag keinem Zweifel.
Fräulein Levasco ſchlug mit Aegidius denſelben Weg ein, den kurz vorher der Baron gegangen war.
Nach kaum einer halben Stunde kam ſie wieder zurück, diesmal aber am Arme des Barons.
Was war inzwiſchen vorgefallen?
Sie hatte ſich in der Zwiſchenzeit durch den Be⸗ nefiziaten Kölblich mit dem Baron trauen laſſen; als Fräulein Levasco war ſie aus dem Gaſthof wegge⸗ gangen, als Baronin Sternenkron kehrte ſie dahin zurück. 3
Die neugierigen Lindenheimer waren um ein lange


