Teil eines Werkes 
3. Band (1875)
Entstehung
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wort verlangte Aegidius, daß man ſeine Ankunft der Dame ſofort anzeige, während er ſelbſt auf ſeine Stube ging und ſich umkleidete.

Auch der Baron Sternenkron war bald hernach von Sternheim hereingekommen, ſonderbarer Weiſe und ganz entgegen ſeinen Gewohnheiten, mit einem Cylin⸗ derhut auf dem Kopfe, während er den leichten Som⸗ merüberzieher von oben bis unten zugeknöpft hatte. Seine erſte Frage beim Betreten des Gaſthofs war merkwürdig genug nach Herrn Keller, ob dieſer ſchon angekommen ſei.

Das Alles war ſo geheimnißvoll für den Poſt⸗ halter, daß er bereits darüber nachzubrüten begann, ob es ſich hier nicht vielleicht um ein Duell handeln möchte.

Der Baron war alsdann zu ſeiner Braut gegangen, und von dieſer weg hatte er ſich die Hauptſtraße des Städtchens hinab begeben.

Bald hernach hatte Aegidius ſich bei Fräulein Levasco anmelden laſſen, welche offenbar auf ſeinen Beſuch gewartet hatte, denn ſie ſtand fertig bereit zum Ausgehen in ihrer Stube und ging dann ſogleich an Aegidius' Arm weg.

Sonderbarer Weiſe war Aegidius ganz ebenſo ge⸗ kleidet wie der Baron, das heißt er trug ganz wie dieſer ausnahmsweiſe einen Cylinderhut und einen von oben bis unten zugeknöpften Sommerüberzieher.

Fräulein Levasco dagegen hatte ſich gegen die Sonne durch einen undurchſichtigen Schleier, den ſie um den Kopf geſchlungen hatte, geſchützt und trug

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