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15 n der Erwartung gekommen, ihn von Sternheim mit⸗ zunehmen zum gemeinſamen Diner in Lindenheim.
Natürlich ſtellte ſich der Baron ganz zur Verfüg⸗ ung ſeiner Braut.
Dieſe hatte auf einem lederbezogenen Sopha Platz genommen und bedeutete den Baron, ſich ebenfalls zu
Der Baron ahnte, daß es eine vorbereitete Unter⸗ redung geben werde. Er nahm Platz und wartete daß Leontine das Geſpräch eröffne.
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„Lieber Lothar,“ ſprach ſie,„es iſt wohl an der Zeit, daß wir uns über die Dinge, die wir noch zu bereden haben, ausſprechen.“
„Ich weiß zwar nicht, was wir noch zu bereden haben, liebe Leontine,“ antwortete der Baron,„aber ich bin ganz zu Dienſten.“
„Nun alſo. Wann ſoll unſere Trauung ſtattfin⸗ den?“ fragte die Sängerin.
„Ich muß geſtehen,“ entgegnete der Baron Lothar, „daß ich dieſe Frage nicht erwartet habe, denn Du weißt ja, daß die Beantwortung von Dir abhängt.“
„Und ich könnte Dir daſſelbe entgegenhalten, mein Lieber,“ ſprach Leontine,„und ſo kämen wir gar nicht vom Fleck.“
„Ich wüßte aber in der That nicht, wie ich die Urſache der Zögerung ſein ſollte,“ entgegnete der Baron.
„Lieber Freund, vor Allem keine Empfindlichkeit,
keine Aergerlichkeit,“ beſchwichtigte Leontine das reiz⸗


