Teil eines Werkes 
3. Band (1875)
Entstehung
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eilte er nach Sternheim zurück, allarmirte den ganzen Ort und berichtete von der ſchrecklichen Schlange, die auf der Landſtraße draußen liege. Raſch bewaffneten ſich alle ſtreitbaren Männer mit Dreſchflegeln, Heu⸗ gabeln und ähnlichen Inſtrumenten und zogen, beglei⸗ tet von den Segenswünſchen der ängſtlich daheim blei⸗

Kbenden und ſic vorſichtig einſchließ zenden Weiber und

Kinder, ab, das Unthier zu erlegen. Einige Furcht⸗ ſame in der Expedition hofften ſchon, daß das Unge⸗ thüm inzwiſchen fortgekrochen ſein werde, aber ſie ſahen ſich getäuſcht, das Unthier lag noch auf derſelben Stelle. Lange zauderten die Männer mit dem An⸗ griff, ſie riefen das Ungfthüm an, aber es nahm davon keine Notiz, nur ſo viel konnte man vermuthen, daß es friere, denn wenn ein kalter Wind über die Landſtraße pfiff, wälzte ſich das Unthier zitternd, wie ein Fröſtelnder, ein wenig zur Seite. Endlich ſiegte die Eitelkeit der Muthigſten, ſie wollten vor der ganzen Gemeinde ſich nicht eines Mangels an Muth über⸗

führen laſſen. Beherzt griffen ſie das Thier an; aber

ſobald es mit einem Dreſchflegel den erſten wuchtigen Schlag erhalten hatte, erhob es ſich mit dem einen Ende um mehrere Fuß. Raſch folgten nun Schlag auf Schlag, Stich auf Stich, es war jedoch nicht mög⸗ lich, das Rieſenthier todt zu machen, nach jedem Schlag ſprang es immer wieder in die Höhe und zwar um ſo höher, je ſtärker der Dreſchflegel auf den Körper niedergeſchlagen wurde. Dem mußte ein Ende ge⸗ macht werden. Ein beurlaubter Soldat warf ſich zum Führer der Expedition auf, er beorderte einen Mann