Teil eines Werkes 
2. Band (1875)
Entstehung
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werk thun könne, ſondern werden gleich etwas Schlim⸗ mes dahinter wittern und mir am Ende Uebles nach⸗ ſagen, hat ſie geſagt, die Apollonia, und ſchon bei dem bloßen Gedanken, daß Jemand ihren makel⸗ loſen jungfräulichen Ruf antaſten könnte, hat das arme Kind bitterlich geweint. Nun, was ſagen Sie

dazu? Es iſt erſtaunlich, ſagte Aegidius, um etwas zu ſagen.

Ja und ſo iſt ſie in Allem, in gar Allem. Nun, Sie werden ja ſehen und beobachten. Mit meiner Apollonia iſt kein Mann angeführt, das ſieht Jeder gleich im erſten Moment und hat's in wenigen Tagen weg. Es iſt mir das auch lieber, ich kann die langen Brautſchaften nicht leiden, es kommt nichts Vernünf⸗ tiges dabei heraus. Finden Sie nicht auch?

Ich habe hierüber noch nicht nachgedacht, wich Aegidius aus.

Sagen Sie'mal, lieber Aegidius, fragte Frau Graf und legte vertraulich ihre Hand um ſeinen Arm, wie iſt es denn mit Ihrem Vermögen? verwaltet es noch immer der Herr Beneſiziat Kölblich?

Allerdings, antwortete Aegidius und etwas recht Kluges zu machen, wenn er beiſetzt

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glaubte Herr

e Kölblich iſt ſo ſehr Alleinvertrauter, daß ich ſeit meiner Entweichung mich gar nicht um meine Angelegenheiten gekümmert habe.

Aegidius hoffte damit allen weiteren Fragen vor⸗ gebeugt zu haben; das hatte er nun wohl, denn Frau Graf wußte durch dieſe Antwort ja ſchon Alles, was