Teil eines Werkes 
2. Band (1875)
Entstehung
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Auftritten gekommen, denn auch der Baron von Sternen⸗ kron war da, mit dem der Fremde eng befreundet iſt.“

„Der Aegidius mit dem Baron?“ fragte Apollonia aufhorchend.

„Ja wohl, eng befreundet,“ beſtätigte die Mutter, „die Beiden wollten ſich an der Kellnerin, am Poſt⸗ halter, an ſeiner Frau vergreifen, ſo arg haben ſie's getrieben, bis endlich der Aſſeſſor Kratzeiſen ihnen drohte, daß er ſie durch Gendarmerie kurzſchließen und nach dem Gefängniß transp

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„Siehſt Du, Mutter, vom Gefängniß kommt doch in Deiner Erzählung über den Aegidius etwas vor,“ triumphirte Apollonia.

„Aber namentlich arg ſoll's wieder der Baron ge⸗ trieben haben; der Fremde, von dem noch Niemand wußte wer's ſei, ſei viel manierlicher geweſen und ſei auch, als man endlich den wüthenden Baron zur Poſt hinausgeworfen hatte, gutwillig auf ſein Zimmer ge⸗ gangen.— Spät noch habe er dann auf ſeinem Zim⸗ mer ganz merkwürdig zu geigen angefangen, daß alle Leute auf der Straße ſtehen geblieben ſeien, denn ſo etwas Schönes hätten ſie noch nie gehört gehabt.“

„Das werden wohl auch die richtigen Kenner ge⸗ weſen ſein,“ warf Apollonia dazwiſchen.

„Bitte, bitte,“ widerſprach Frau Graf,„es war ſo⸗ gar der Herr Lehrer Lunger darunter, der gewiß et⸗ was vom Geigen verſteht. Und der hat's zum Vater geſagt.“

„Was?“