Teil eines Werkes 
2. Band (1875)
Entstehung
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Nein, ſprach mit einem ſchadenfrohen Pnir. die

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Mutter,nicht per Schub iſt er gekommen, ſondern per Poſt, t, und nicht im Arreſt iſt er ab bgeſtiegen, ſondern

im erſten Stock von derPoſt. Es iſt ein feiner Herr aus ihm geworden.

Wirklich? ſagts ungläubig Apollonia.

Wie ich Dir ſage, beſtätigte die Mutter.

Warum hat er denn dann die ganzen langen Jahre nichts von ſich hören laſſen? beharrte Apol⸗ lonia ablehnend.

Ja, das ſcheint mit ſeinem Metier zuſammenzu⸗ hängen, verſicherte die Frau Regent.

Ja wohl, mit ſeinem Metier als Landſtreicher, das glaube ich wohl, ſchaltete die Toc Bler ein, die wie es ſchien kein Intereſſe für den Angekommenen hatte.

So laſſ' Dir doch endlich erzählen, ſchalt ſo miß⸗ muthig, als ſie es ſich gegen die Tochter zu werden getraute, die Frau Regent.

Ich höre ja die ganze Zeit zu, wenn ich auch nicht recht weiß weshalb, maulte Apollonia.

Nun alſo. Vorgeſtern Abend kam mit der Poſt ein feiner fremder Fenn an, ſtieg beim Poſthalter ab, ließ ſich das beſte Zimmer im Hotel geben, ein gutes Abendeſſen dazu ich wei eiß nicht mehr was und eine ganze Flaſche petſchirten Wein.

Sehr intereſſant, moquirte ſich reſpectwidrig die Tochter.

Als er ſich in's Fremdenbuch einſchreiben ſollte, weigerte er ſich, es zu thun, ſchimpfte, drohte mit Mord und Todſchlag und es wäre wohl zu den ſchlimmſten