Teil eines Werkes 
2. Band (1875)
Entstehung
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er die Unterredung abkürzte. Indeſſen Fräulein Apol⸗ lonia machte gar keine Miene, als ob ſie jemals das Zimmer verlaſſen wollte. Sie hatte es durchaus gar nicht im Sinne. Als die Geliebte Emil's hielt ſie ſich für vollberechtigt, Alles hören zu wollen, was mit dieſem zu ſprechen war, Herr Cäſar Hohl war aber gegen⸗ theiliger Meinung und als er nach ſeiner Anſicht lange genug gewartet hatte, ſprach er zu Apollonia:

Mein liebes Fräulein, ich habe ein nicht gerade übermäßiges Gedächtniß und obendrein ſehr viel zu merken, ſo daß ich die Gewohnheit habe, mir Alles zu notiren. Leider habe ich kein Notizbuch bei mir und

muß Sie darum es geſchieht ja für unſeren ge⸗ meinſchaftlichen Freund Emil bitten, mir etwas

Papier und Bleiſtift zu beſorgen.

Fräulein Graf verſtand den deutlichen Wink noch nicht, ſie ſuchte mit den Augen ſogar im Zimmer um⸗ her, ob nicht irgendwo zufällig Schreibmaterial liege und erſt als ſie nichts davon zu entdecken vermochte, mußte ſie ſich wohl oder übel bequemen, die beiden Männer allein zu laſſen.

Hohl benützte dieſen Moment, um ſein Notizbuch aus der Taſche zu ziehen und demſelben Papiergeld zu entnehmen, das er Emil gab.

Nehmen Sie, ſprach er freundlich, denn er ſchenkte wirklich gerne,Sie haben ſich doch nicht darauf vor⸗ geſehen, hier einen längeren Aufenthalt nehmen zu müſſen und ſollen durch Ihren Unfall nicht in Ver⸗ legenheit kommen. Stecken Sie's weg, ehe Fräu⸗ lein Apollonia wieder herein kommt.