Teil eines Werkes 
2. Band (1875)
Entstehung
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nannte

Aegidius.

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voraus war, was ging das Andere an, wenn er ſelbſt ſich nichts d'raus machte? Indeſſen iſt es ſehr zweifel⸗ haft, daß in Lindenheim allzuviel ſcharfſichtige Kenner⸗ augen hätten leben ſollen, welche durch die Hilfsmittel der Toilette und Kosmetik hindurch den Kalender der eleganten Dame richtig zu ſtellen vermocht haben würden. Das ganze Kopfſchütteln des Poſthalters hatte beim rechten Lichte beſehen keine andere Urſache, als ſeine Unzufriedenheit, daß ein Lindenheimer Kind, wie Aegidius, es wagen zu wollen ſchien, unbekümmert um Hinz und Kunz ſeinen eigenen Weg zu gehen.

Während der Poſthalter unten Betrachtungen an⸗ ſtellte, hatten ſich oben die Dame und Aegidius noch⸗ mals ihr wechſelſeitiges Erſtaunen ausgedrückt, ſich hier in dieſer geſellſchaftlichen Wildniß zu begegnen.

Nun was mich anbelangt, Diva, ſprach der junge Mann,ſo wird ſich Ihr Erſtaunen bald beſchwichtigen,

wenn ich Ihnen ſage, daß ich hier in der Nähe ge⸗ boren bin und das hieſige Städtchen als meine Heimath

Nicht möglich, rief die Dame,Sie ein Linden⸗ heimer! Alſo war der Name, den der Wirth vorhin

Der meinige, unterbrach ſie Aegidius,ich habe, wie vor mir hundert Andere, als ich in die Oeffent⸗ lichkeit trat, meinen guten ſimplen Namen ‚Keller in Cave überſetzt und auch derGilles der Concert⸗ zettel entpuppt ſich hier in Lindenheim zu einem