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hing, feſt drückte, zum Zeichen, daß die Erſtaunte ſchweigen ſolle.
„Wenn Sie Ihr Zimmer räumen und nach dem zweiten Stock hinaufziehen,“ ſprach der Wirth,„ſo kann ich der Dame die beiden Zimmer der Bel⸗Etage einräumen, auf demſelben Stockwerk dann nach rück⸗ wärts das Zimmer für die Begleiterin—“
„Verſteht ſich, verſteht ſich,“ beſtätigte Aegidius— „laſſen Sie meine Sachen ſchnell in mein neues Zim⸗ mer ſchaffen, ſo iſt Alles in ſchönſter Ordnung.“
„Ich danke Ihnen, mein Freund,“ ſagte ohne Ueber⸗ ſchwänglichkeit die Dame, moch habe ich kaum den Fuß in dieſe Stadt geſetzt und ſchon mache ich Ge⸗ brauch von Ihrer Gefälligkeit.“
„O, ich bitte Sie, Diva,“ lehnte Aegidius ab,„ich bin keine ſo verwöhnte Prinzeſſin, wie Sie;— für mich iſt es vollſtändig gleichgültig, unter welchem Ge— ſichtswinkel ich den Lindenheimer Marktplatz betrachte.“
„Ich entſchuldige mich wegen meiner Störung auch nicht einmal ſonderlich, mein Lieber,— es geht auf unſer altes Conto, Sie haben ſo oft mir während unſerer gemeinſamen Reiſe durch Europa Platz ge⸗ macht und Gefälligkeiten erwieſen, daß wir die heutige noch als Nachtrag zu unſerer jahrelangen Compagnie betrachten wollen.“
Sie waren während dieſer Reden mit dem Poſt⸗ halter die Treppe emporgeſtiegen. Der Poſthalter hatte dabei die Ohren geſpitzt und die Worte:„während unſerer gemeinſamen Reiſe durch Europa,“„jahrelangen Compagnie,“ vernommen. Dieſer Aegidius erſchien
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