Teil eines Werkes 
2. Band (1875)
Entstehung
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ein Front desHotels nach dem Marktplatz ein. So viel

zweites; dieſe beiden Gelaſſe nahmen die ganze begriff ſelbſt der Poſthalter von Lindenheim, daß wenn die Dame zwei Zimmer für ſich zu haben wünſche, ſie dieſelben ineinandergehend beanſpruche und ſo blieb ihm nur die Wahl, entweder die Dame in den zweiten Stock zu plaziren oder Aegidius auszuquartieren. Letzteres würde ihm nun im Grunde genommen nicht

ſchwer angekommen ſein, war Aegidius ja doch nur ein Lindenheimer Kind wenn er nicht bemerkt hätte,

wie ſehr vertraut die angekommene Dame mit dem jungen Manne verkehre, ſo daß er alſo mit einer ge⸗ wiſſen Rückſicht be hndelt werden mußte.

Ich werde mein Möglichſtes thun, verſicherte Poſthalter,obwohl es in der That ſeine Sch er rig⸗ keiten hat.

Wie? entgegnete die Dame,Sie haben in Ihrem Hotel wohl keinen Platz? O dann ſoll man auch die Koffer gar nicht vom Wagen abladen, Karoline!

Dieſer der Zofe geltende Zuruf brachte den Poſt⸗ halter zu einem raſcheren Entſchluß.

O, verſicherte er,Platz hahe ich ſchon, nur nicht ganz ſo vortrefflichen, wie ich ihn für Sie wünſche

Das wäre

Freilich, wenn Herr Keller

Keller? unterbrach die Dame den Poſthalter, der be N eiiruna dieſes Namens Aegidius angeblickt hatte,

Was ſoll ich dabei thun? fiel Aegidius in's Wort, wobei er den Arm der Dame, der in ſeinem