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mit der plötzlich aufgetauchten Nichte bekannt zu machen. So aber zog er vor, die Bekanntſchaft mit derſelben von einer paſſenden Gelegenheit und nicht von der Er⸗ füllung einer Bitte von ihm abhängig zu machen.
Er ſtand von dem Stuhle, auf den er ſich bald nach ſeinem Eintritte, ohne dazu von dem alten Herrn ſpeciell aufgefordert worden zu ſein, niedergelaſſen hatte, auf und trat ſeinem Lehrer gegenüber.
„Ich danke Ihnen, Herr Benefiziat, für die Auf⸗ nahme, die ich bei Ihnen heute gefunden. Ich geſtehe, daß ich ſie nicht erwartet habe, weil ich ſie auch nicht verdiente, denn ich habe Ihnen viel Aerger und wohl auch Kummer bereitet. Ich ſehe, daß Sie mir ver⸗ geben haben und das macht mich in Wahrheit ſehr glücklich. Die Befürchtung, in Ihren Augen als ein Undankbarer zu erſcheinen, hat mir manche Stunde getrübt und manche Freude vergällt.“
„Laß' gut ſein, Junge,“ ſprach kurz der Alte.„Was vorüber iſt, ſei vorüber.“
„Nun denn, ſo— ſo— geben Sie mir Ihre Pand ¹bat er mit ehrlicher Offenheit
Der Benefiziat zögerte einen Augenblick, dann aber, al 3 ſchon aljdime das Blut vom Kopf zum Herzen deitntr, als er die Zögerung des Alten bemerkte, reichte er ihm die Rechte und erwiderte kräftig den Händedruck des jungen Mannes.
Er wollte dazu ſprechen, aber es, daß es ihn reute oder daß ihm d die Stimme verſagte,— er ſchwieg; Aegidius wandte ſich zum Gehen.
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