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18 ein: Sage'mal, Junge, biſt Du etwa ſchon verlobt oder ſo was?“
„Ich? wo denken Sie hin?“ rief halb beluſtigt, halb erſtaunt über dieſe Frage Aegidius.
„Nicht?“ fragte der Benefiziat.
„Nein, Gott ſei Dank,“ verſicherte Aegidius.
„Das iſt gut,“ überlegte der Alte laut vor ſich hin, „weißt Du, da kommt mir eben ein glücklicher Ge⸗ danke. Wenn Du noch nicht verlobt oder ſo was der⸗ gleichen biſt, ſo könnteſt Du ja wohl am Ende meine zihe heirathen, dann käme auf dem nmde ihrer
Mitgift Dein elterliches Vermögen doch ganz in Deine
Hünde He⸗ findeſt Du dieſe Idee nicht ganz vor⸗
trefflich?“ „Aber, Herr Benefiziat,“ wehrte ſich Aegidius,„ſind
wir denn Juden, daß wir Heirathen über den Geld⸗ ſack weg ſchließen, ehe ſich das verſchacherte Paar auch nur geſehen hat?“
„Ja ſo,“ beſann ſi Recht,— na ſiehſt Du, wirklich die richtige Gewandtheit.“
Aegidius fand das allerdings auch. Die Idee, ſich mit einem Landmäd dchen, das er noch gar nicht einmal geſehen, verloben zu ſollen, fand er ſo komiſch, duß ihn nur der Reſpect vor dem Alten abl hielt, laut heraus
ich der Benefiziat,„Du haſt in Heirathsſachen fehlt mir
zuihene Ohne bieſas s ſeltſame Project würde Aegidius— in Folge d des Benehmens des Benefiziaten ſich ſchon wieder wie Kerdrn heimiſch in deſſen Hauſe fühlend
jedenfalls das Erſuchen ausgeſprochen haben, ihn doch


