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lieber Herrgott hatte wachſen laſſen, beziehungsweiſe wozu ſie die Regierung eigentlich hergeſendet, ſo mußten doch alle dieſe Herren ihre Kanzleien und Büreaux haben.
Dieſer Beamtenreichthum Lindenheims hat aber auch ſein Gutes, er belebt den geſellſchaftlichen Verkehr Lindenheims außerordentlich, denn alle dieſe Beamten ſammt ihren reſpectiven Gattinnen hatten, bis hinunter. in's letzte Glied, Titel und ſomit eines der nothwen⸗ digſten Requiſite für die Aufnahme unter die Hono⸗ ratioren.— Da gab's einen Herrn Bezirksamtmann, mit einem Herrn erſten, Herrn zweiten, Herrn dritten Bezirksamtsaſſeſſor, einen Herrn Landrichter, einen Herrn Landgerichtsaſſeſſor, einen Herrn Rentamtmann, einen Herrn Forſtmeiſter, mit einem Herrn erſten, Herrn zweiten Forſtamtsaktuar, einen Herrn Bau⸗ beamten, einen Herrn Bauamtsaſſiſtenten, einen Herrn Brandaſſecuranzinſpector, einen Herrn Phyſikus und einige Herren Doctores(medicinae und juris utriusque nämlich) einen Herrn Salzfactor, einen Herrn Poſt⸗ expeditor, einen Herrn Notar, dazu die Herren Practi⸗ kanten, Herren Concipienten, Herren Regiſtratoren und Herren Aktuare, wie man ſo artig war die Herren Schreiber zu tituliren. Rechnet man zu dieſen höheren Würdenträgern noch die niedrigeren Dignitäten, wie den Herrn Bürgermeiſter, den Herrn Rathsſchreiber, den Herrn Chorregenten, die Herren Lehrer u. ſ. w., ſo muß billiger Weiſe zugeſtanden werden, daß Linden⸗ heim an Honoratioren reich und glücklich geſegnet war. Es iſt ſchon geſagt, daß ein Theil der ehemaligen


