Teil eines Werkes 
3. Bändchen (1830)
Entstehung
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281 NAMAANAN der alte Jaͤger ſein Bekenntniß; der Juſtitia⸗ rius aber fragte ihn nach einer Pauſe:»Wo hieltet Ihr Euch die Zeit uͤber auf, die zwi⸗ ſchen Eurer letzten Mordthat und Rudolphs Begraͤbniſſe lag? Eure Huͤtte war leer, als man den Leichnam fand; wo blieb Euer Weib? war Otto vielleicht Zeuge des Mor⸗ des?X. 3 »Nein, mein Herr!« entgegnete Simon. »Otto war ſchon fruͤher von uns gegangen, er eilte ſehr, um vor einbrechender Nacht noch die Landſtraße zu erreichen, die nach Weimar fuͤhrt. Wo mein Weib, meine arme Sabine geblieben, weiß ich nicht. Sie war noch im Hauſe, als Rudolph angeritten kam; doch nachdem ich die ſchreckliche That voll⸗ bracht, lief ich tief in den Wald hinein und irrte drei Tage lang ſinnlos, ohne Raſt, oh⸗ ne Nahrung zu mir zu nehmen, im dichten Gehoͤlz herum, bis ich endlich geſtern Abend mich wieder ins Freie wagte. Mir war's, als muͤßte mein Sohn noch leben, als muͤßte ich ihn zur Rede ſtellen, daß er mich ſo ge⸗ mißhandelt der helle Fackelſchein ließ mich