Teil eines Werkes 
3. Bändchen (1830)
Entstehung
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ſehr uͤbernommen und der Schlag hatte ihn toͤdtlich getroffen.

Simon war, nachdem er aus ſeiner Ohn⸗ macht erwacht, bald darauf wieder in einen natuͤrlichen, ziemlich ruhigen Schlummer ver⸗ fallen. Als der Morgen aber graute, verſtat⸗ tete ihm der freie Gebrauch ſeiner Sinne, dem Juſtitiarius, der zu ihm gekommen war, ihn foͤrmlich zu vernehmen, ein reuevolles und aufrichtiges Bekenntniß ſeiner Verbrechen abzulegen. Am wichtigſten von Allem war aber dem Gerichtsherrn die Entdeckung, daß Simon, von Rache gegen das ganze Grafen⸗ haus erfuͤllt, den wirklichen Sohn der Graͤ⸗ fin, welcher ſeiner Frau, die Ammenſtelle bei ihm vertrat, uͤbergeben wurde, mit dem ſeini⸗ gen vertauſcht.

»Ja, ſo iſt es! bei den Wunden Chriſti kann ich es beeidigen: Otto iſt Graf Guͤlden⸗ au mein leiblicher Sohn aber liegt im Sarge und ich bin ſein Moͤrder! Willig biete ich meinen Hals dem Nachrichter dar, denn jetzt fuͤhle ich's: ich habe mehr verdient als Henkerstod!« Mit dieſen Worten ſchloß