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werden fuͤr den Fuͤhlloſen Freudentoͤne. Mein
geringes Eigenthum wird kaum hinreichen, mich anſtaͤndig zu ernaͤhren, doch mit Freuden will ich Alles mit Dir theilen, meine gute Emma, wenn Du bei mir bleiben willſt. O verlaß mich nicht, ODu. mein einsiger Troſt in mei⸗ nem Elende!«
»Ja, ja, meine zweite Mutter le rief Emma, ſie kindlich umfangend, ich bleibe bei Ihnen, will fleißig ſeyn, recht fleiſ⸗
ſig— daß ich durch meiner Haͤnde Ar⸗ 4
beit— X »Still, ſtill, meine gute Emma«—
unterbrach ſie die Graͤfin liebreich— yſo weit
ſoll es nicht kommen. Muß ich auch dies Schloß fuͤr immer meiden, ſo bleibt mir noch
ein Wittwenſitz in Monra; nach jenem
freundlichen Doͤrſchen, wo ſo viele gute und friedliche Menſchen wohnen, dort ziehen wir hin.— Jetzt geh und bringe dem Schloß⸗ waͤchter den Befehl, dem armen Otto die Ketten abzunehmen; doch bleibt er im Ge⸗ wahrſam, bis er ſich gereinigt vom Verdachte. Ich will jetzt den Grafen empfangen; wenn


