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alten Magd bewohnte; wenn ſie dem Kreiſe der Bekannten ſich jetzt gaͤnzlich entzog, wenn ſie jeden Beſuch derſelben mit Aengſt⸗ lichkeit, ja, mit Kaͤlte aufnahm und auf alle Weiſe zu kuͤrzen ſuchte.
Die Hochzeit mit dem reichen Paͤchter hat ſie ſtolz und hochmuͤthig gemacht!« rie⸗ fen ihre Iugendgefoͤhrtinnen einander zu, gingen an ihrem Hauſe ohne Gruß voruͤber, und ſpotteten der Thoͤrin. Die aͤltern Wei⸗ ber aber waren damit nicht zufrieden. Neu⸗ gierde trieb ſie unter hundert Vorwaͤnden im⸗ mer wieder hin nach ihrer Wohnung, um zu lauſchen und zu ſpioniren. Marie hatte hinter der verſchloſſenen Thuͤr ein Geheim⸗ niß zu verbergen, das war Allen einleuch⸗ tend, und wie haͤtten ſie dabei wohl ruhig bleiben koͤnnen? Doch vergebens boten ſie ihr Vertrauen umſonſt feil; Marie blieb kalt und verſchloſſen, und ihr geuͤbtes Auge konnte nichts erſpaͤhen, was ſie der Loͤſung des Naͤthſels naͤher gebracht. So blieben auch ſie endlich, da ſie vergebens Scharfſinn, Zeit und Muͤhe aufgewendet, von der Ein⸗


