Teil eines Werkes 
3. Bändchen (1830)
Entstehung
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ſetzt zuruͤck, als er im Zwielichte die un⸗ heimliche Geſtalt der alten Mummlieſe be⸗ merkte, welche ſich auf ihren Kruͤcken un⸗ geduldig hin und her wiegte und mit flam⸗ menden Blicken zu ihm empor ſchau⸗ te. 1

»Wiſch' den Schlaf aus Deinen Au⸗ gen«— herrſchte ſie ihm zu— und ſieh herab auf Deine alte Pathe. Bin ich nicht recht feſtlich angethan?— Den ſchwarzen Mantel und das ſchwarze Kopftuch leg' ich nimmer ab.— He! Fraͤnzchen! haſt Du mich denn ganz vergeſſen? ſoll ich nicht zur Hochzeit kommen?— Meinſt wohl, weil ich noch traure um mein Herzenskind, kann ich nicht luſtig ſeyn bei Deinem Chrenfeſte? Ich kann noch ſingen, klingt mein Hoch⸗ zeitscarmen auch wie Grabgeſang, und tanzen will ich meinen Kruͤckentanz, und janchzen will ich und lachen Tage lang, wenn mein Fluch Dein Braͤutchen von Dir ſcheidet, ſelbſt am Altare noch, und

Dein einſames Brautbett Dir zur Hoͤlle wird!«