Teil eines Werkes 
3. Bändchen (1830)
Entstehung
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6.

Unter Einrichtung der neuen Haushal⸗ tung, unter mancherlei Zubereitungen zur frohen Hochzeitsfeier verſtrichen die naͤchſten Tage. Der Paͤchter lebte waͤhrend dieſer Zeit im Wonnetaumel eines gluͤcklichen Braͤn⸗ tigams, zaͤhlte die Stunden bis zum laͤngſt⸗ erſehnten Ziele und fand in den letzten Naͤchten auf ſeinem einſamen Lager faſt keine Ruhe mehr. Auch am fruͤheſten Morgen des Ta⸗ ges, auf den ſein Hochzeitstag folgen ſollte, harrte er wachend der erſten Sonnenſtrahlen. Noch war ſein Schlafgemach mit der lang⸗

ſam weichenden Daͤmmerung erfuͤllt, und

aͤber alle lebende Weſen im Hauſe hatte der Schlaf noch ſeine ſchweren Schwingen ausge⸗ breitet. Da hoͤrte er unterm Fenſter ein Geraͤuſch wie ſchleppende Schritte und gleich darauf am Hofthor ein lautes Klopfen. Halb angekleidet trat er zum Fenſter und fuhr ent⸗