Teil eines Werkes 
3. Bändchen (1830)
Entstehung
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kroch ihm winſelnd nach. Da bemaͤchtigte ſich des Paͤchters eine namenloſe Angſt, er ſchloß das Fenſter, warf ſich in den Sor⸗ genſtuhl und ein kalter Schauder durchbebte ihn bis ins innerſte Mark.

2.

Obgleich dem Zeitgeiſte gemaͤß ſo man⸗ cher erleuchtende Strahl der Aufklaͤrung ſchon bis in die duͤrftigſte, dunkelſte Huͤtte der Umgegend gedrungen war, blieb doch in El⸗ ſendorf der Aberglaube wie ein unvertilgbares Unkraut einheimiſch und wucherte reichlich, vom Vater forterbend auf den Sohn. Auch Franz Toͤming war unter. Geſpenſtermaͤrchen, ſchauerlichen Sagen, Bibelſpruͤchen und Pre⸗ digten, zur Gottesfurcht und Geiſterfurcht erzogen worden; denn ſein Vater war ein aͤchter Bauer, der neben einem geſunden Gottesglauben, den tollſten Aberglauben in ſeinem Herzen naͤhrte, und Bibel und