Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1829)
Entstehung
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WMEANNN

Markte. Thraͤnen perlten in ihren klaren Au⸗ gen, uamiiei falteten ſich ihre Haͤnde und langſam irrte ihr feuchter Blick im blauen Wolkenmeere, das wogend im Strahlenglanze der aufgehenden Sonne uͤber ihrem Suuf ſchwamm.

Gott! der Vater! rief ſie ploͤtzlich aus, und blickte die oͤde Straße hinauf, indem ein Ge⸗ raͤuſch die Naͤhe eines Kommenden verkuͤndete.

Behende oͤffnete ſie nun den Laden im Erd⸗ geſchoſſe, eilte ins Haus und kam bald mit einer verblichenen, hoͤlzernen Mohrenſigur zuruͤck, welche der kleinen Gewuͤrzhandlung ihres Vaters gleichſam als Firma diente, ſtellte das Gebild auf das Fenſtergeſims, gab ihm eine irdne Tabaks⸗ pfeife in die Hand und blieb nun harrend an der Hausthuͤr.

Ermattet, mit wankenden Schritten, alle Spuren einer durchwachten Nacht in ſeinen Zuͤ⸗ gen, kam ihr Vater jetzt naͤher auf ſie zu. Ein Ausruf der ſchmerzlichſten Empfindung entſioh ihren Lippen bei ſeinem Anblicke und ihr kum⸗ mervoller Blick hing an ſeiner gebeugten Geſtalt; aber ſchnell gefaßt, ſprang ſie ihm entgegen,