Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1829)
Entstehung
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Mosje mit dem jungen Weibchen moͤchte ich wohl ein Paar Worte zuraunen, daß er denken ſollte, alle Poſthoͤrner im ganzen Lande ſchmetterten auf einmal das alte Lied in ſeine Ohren: wach' auf, wach' auf aus deinem Traum! Narrenspoſſen! hab' auch vor Zeiten ein junges Weibchen gehei⸗ rathet, aber ſo mondſuͤchtig verliebt bin ich in meinem Leben nicht geweſen, daß ich meine Ge⸗ ſchaͤfte druͤber verabſaͤumt haͤtte. Gleich am Ta⸗ ge nach meiner Hochzeit hab' ich zwei Kaͤlber und einen Ochſen geſchlachtet, und meine Frau hat mir geholfen, daß es eine Freude war! Be⸗ halt' Er nur ſeine Wurſt und wart Er einen Au⸗ genblick ſetzte er beſaͤnftigt hinzu und gieng zur Thuͤr hinaus.

Ein freier Athemzug loͤſte die Herzensbeklem⸗

mung des Boten, als er das drohende Unwetter auf Schollens Stirn ſich zertheilen ſah, und von frendiger Ahnung erfuͤllt, ſchielte er zuweilen durch das kleine Fenſterchen, welches neben der Stubenthuͤr angebracht war und jede Bewe⸗ gung des Fleiſchers, der ſich auf der Hausflur befand, wahrnehmen ließ. Noch ein verſtohlner

Seitenblick hinaus auf die blutgetuͤnchte Flur