Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1829)
Entstehung
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280 MWuüMNN ihm ſchon jede Hoffnung auf ihren Beſlz be⸗ nommen hatte.

Wie koͤnnte ich wohl jetzt mit Ihnen zuͤr⸗ nen erwiederte die gluͤckliche Mutter jetzt, da mein Herz, von reiner Freude uͤber⸗ fuͤllt, keiner feindlichen Empſindung Raum verſtattet! Hier iſt er ſelbſt fuhr ſie fort,

indem ſie Anton aus dem Morgomache ihm

entgegenfuͤhrte. Mit wahrhaft vaͤterlicher Waͤrme ſchloß

ihn Hellworth in ſeine Arme und ſprach zu

ihm:Deine treue, reine Liebe hat ſich bewaͤhrt! Meine Tochter, mein einziges Kind iſt Dein, mit meinem Vaterſegen. Du verdienſt ein gutes Weib, denn Du wirſt ſie tren lieben bis zum Grabe, treu und maͤnnlich ſie beſchuͤtzen in jeder Gefahr. Sprachlos lag Anton an Hellworths Bruſt, und im Uebermaße des Entzuͤckens riß er die⸗ ſen mit ſich fort nach dem Vorwerke, wo er zu Roſettens Fuͤßen, von ihren Armen um⸗ fangen, den erneuerten Schwur der ewigen Liebe und Treue ſtammelte.