Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1829)
Entstehung
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ten Geſaͤnge ſeiner Kameraden vernahm, und nach wenigen Minuten ſchon zeigten ſich mehrere Soldaten, welche mit einer bequemen Trage den Felſenſteig herabkamen, ihren allgemein geachteten Fuͤhrer abzuholen. Ihre Freude war graͤnzenlos, als ſie ihn im Zuſtande der Wiedergeneſung antrafen; ſie umringten Antons Mutter, dankten ihr mit herzlichen Worten, und einer draͤngte den andern hinweg, ihre Haͤndel und Klei⸗ der zu kuͤſſen.

Grauenſtein war in vergangener Nacht von den Feinden gaͤnzlich geſaͤubert worden, und jetzt, bei den veraͤnderten Verhaͤltniſſen, glaubte ſich die gluͤckliche Mutter nicht laͤn⸗ ger mehr bedenken zu duͤrfen, mit Sohn und Bruder vereint dahin zuruͤckzukehren. Mit inniger Ruͤhrung nahm ſie Abſchied von ihrem ſtillen Zuſluchtsorte in der Noth, und unter dem Jubel der Krieger zog ſie Arm in Arm mit Anton, von ihrem Sruder begleitet, wieder ein in ihre Huͤt⸗ te..