Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1829)
Entstehung
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279 MWALMWNAN.

Bebend hoͤrte die beſorgte Mutter jedes ſeiner Worte mit aͤngſtlicher Erwartung, und als er jetzt ihr ſeine unwillkuͤhrliche Mord⸗ that geſtand, blickte ſie ihm ernſt und for⸗ ſchend ins Auge; doch er wendete ſeinen Blick nicht von dem ihrigen, legte die rech⸗ te Hand auf ſeine Bruſt, und ſprach mit feſter Stimme:bei meiner Seele ewigem Heil! meine Hand hat die toͤdtliche Waffe nicht beruͤhrt, und ohne mein Bewußtſeyn ward ich Moͤrder!

Da erhob ſie ihre Blicke zum Himmel und rief:Gerechter Gott! wie unbegreif⸗ lich ſind deine Gerichte wie unerforſch⸗ lich deine Wege! Nimm die Seele des Gefallenen gnaͤdig auf, und laß die blu⸗ tige Schuld nicht auf dem Haupte meines Sohnes laſten Amen!

Eine feierliche Stille herrſchte jetzt in ihrem kleinen Kreiſe, die gar bald ein froͤhlicher Siegsgeſang voruͤberziehender Krie⸗ ger im Cichwalde unterbrach. Hoch ricfe, tete der Hauptmann ſich empor, freudig blitzte ſein Ange, als er die wohlbekann⸗