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AANN
det—„daß Du auf meine letzten Briefe
auch mit keiner Zeile geantwortet. Ich hat
Dich ſo herzlich, zu mir zu eilen, denn meine Kraͤfte wurden ſchwach, und mein
armſeliger Verdienſt reichte kaum hin, mein
Leben zu friſten. Wohlthaten anzunehmen, war ich zu ſtolz, denn ich hoffte taͤglich auf meinen Sohn, der mir ſchon fruͤher Unter⸗ ſtuͤtzung angeboten, wo ich ſie ausſchlagen mußte, weil ich ihrer damals nicht bedurf⸗ te. Doch Du bliebſt aus, keine Nachricht
von Dir gab mir Troſt, und immer feſter
praͤgte ſich der traurige Gedanke ein in mei⸗
ne Seele, daß auch Dich der wilde Kriegs⸗
ſturm hinweggerafft.“
„Bei allem, was mir heilig iſt! rief
Anton aus—„gleiche Sehnſucht nach ei⸗ ner Kunde von Dir hat quaͤlend mich ver⸗ folgt, und endlich mich zuruͤckgetrieben in die Heimath, ſelbſt nach Dir zu forſchen. Seit einem halben Jahre habe ich kei⸗ ne Briefe mehr erhalten, und wahr⸗ ſcheinlich ſind durch die Unordnungen, welche der Krieg durch alle deutſche Staaten ver⸗


