te meine Hand, was tief mein Herz verab⸗
ſcheut.“ 1
Er betrachtete jetzt ſeinen Aufenthaltsort genauer und fand, daß er in einem von hohen Felſen umgebenen Raume ſich befin⸗ de, welcher in verſchiedenen Windungen fort⸗ lief, und ſich in mehreren Schluchten aus⸗ breitend, endlich im dichten Gebuͤſch ver⸗ lor. Dem Koͤrper des Ermordeten eine Ru⸗ heſtaͤtte zu ſuchen, war jetzt ſein erſter Ge⸗ danke, denn ſein Anblick war gr
lich. Die gebrochenen Augen ſtarrten noch weit geoͤff⸗ net aus ihren Hoͤhlen hervor, das ſchwar⸗ ze Haar hieng, vom Blute triefend, uͤber den zerſchmetterten Schaͤdel herab, die blauen Lippen waren geoͤffnet, zeigten zwei Reihen Zaͤhne, die feſt auf einander gedruͤckt, im Tode noch zu knirſchen ſchienen, und ſchon
kreiſten heißhungrige Raben hoch um die Felſenſpitzen, kraͤchzten ihr Todtenlied und
blickten gierig herab nach der ſeltenen Beute. In der Abſicht, eine Hoͤhle zu ſuchen, wel⸗ che der Leiche zur Gruft dienen koͤnne, gieng Anton die Schlucht entlang, doch kaum hat⸗


