Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1829)
Entstehung
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ſen, des Herzens brennende Wunden zu hei⸗ len; da roͤtheten ſanft die purpurnen Flam⸗ men des oͤſtlichen Himmels die bleichen Wangen des Betenden, ein reiner Lichtſtrahl erglaͤnzte in ſeinem Auge, und uͤber ſeinem Haupte, rings umher, in den Blumenwip⸗ feln und auf den hoͤchſten Felſenſpitzen, er⸗ ſchallten die Hymnen der Saͤnger des Hainen, dem allguͤtigen Schoͤpfer zu Ehren. Als er ſich geſtaͤrkt von ſeinen Knieen erhoben, und ſein erſter Blick jetzt wieder auf den Leichnam fiel, da oͤſte ſich ein tiefer Seufzer von ſei⸗ nem Herzen und leiſe fluͤſterte er hinauf in die unermeßlichen Raͤume des Himmels:O mein Herr und Gott! hne mir die ſchwe⸗ re Schuld nicht zu laß das vergoßne Blut auf meinem Haupte nicht laſten. Dein Blitzſtrahl zeigte mir die dringende Gefahr

des heißgeliebten Maͤdchens, dein Donner

rief mich auf, die Ohnmaͤchtige zu befreien aus der Gewalt des Boͤſewichts. Ich ſah den blanken Stahl auf meine Bruſt ge⸗ zuͤkkt Nacht umhuͤllte meinen Geiſt, mein Auge und unwilleuͤhrlich vollbrach⸗