Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1829)
Entstehung
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Blumenhaͤupter emporrichtete, ſo ward es Licht in ſeiner Seele und die ſchwere Nebeldecke der Betaͤnbung wich. Er verſuchte es, ſich aufzu⸗ richten und ſchleppte ſich zuruͤck nach dem Or⸗ te, wo er in vergangener Nacht vom Felſen niederſtuͤrzte. Hier lag der erſtarrte Leichnam, ausgeſtreckt, mit zerſchmettertem Haupte, und

unter demſelben der gewichtige Stein, der vor

ihm unter ſeinen Fuͤßen hinabgerollt. Schau⸗ dernd maß er jetzt die Hoͤhe bis zum Felfen⸗ rande, und wunderhar fuͤhlte er ſich bewegt durch den Gedanken, daß im Augenblicke der aͤußerſten Gefahr der Koͤrper des Ermordeten, bei dem lebensgefaͤhrlichen Sturze in den Ab⸗ grund, ihm zur Schutzwehr dienen mußte, daß er ſeine eigenen Glieder nicht am Boden zerſchmetterte.Ja Heit des Lebens! rief er tiefbewegtauch in den wilden Sturm⸗ naͤchten wacht dein Vaterauge! du willſt es, ich ſoll lebend dulden, und duldend meine Buͤrde tragen, dein Wille ſey geheiligt!« Knieend erhob er die gefalteten Haͤnde gen Himmel und flehte um den Balſam des Glau⸗ bens, den der Erloͤſer allen Duldern verheiſ⸗

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